Vor der Anfrage
Sie müssen nicht jedes technische Detail kennen. Beginnen Sie mit den belegbaren Eckdaten und kennzeichnen Sie offene Punkte. Eine geordnete Anfrage mit aktuellen Fotos ist hilfreicher als eine lange Nachricht mit unklaren Vermutungen.
Halten Sie Zulassungsbescheinigung, Kilometerstand, HU, Wartungsunterlagen, Schlüssel und eine Liste bekannter Schäden bereit. Persönliche Daten können Sie in einer ersten Dokumentansicht schwärzen.

Bei Schäden und technischen Problemen
Beschreiben Sie Unfallfolgen oder technische Symptome möglichst konkret. Nennen Sie Zeitpunkt, Warnmeldungen, Geräusche, Flüssigkeitsverlust, bereits erfolgte Prüfungen und die heutige Beweglichkeit des Fahrzeugs.
Fotos und Werkstattunterlagen ermöglichen eine erste Orientierung, ersetzen aber nicht immer die technische Prüfung. Bewegen Sie ein Fahrzeug nicht im öffentlichen Verkehr, wenn seine Verkehrssicherheit unklar ist.
- Beobachtung und Diagnose trennen
- Fahrbereitschaft und Verkehrssicherheit nicht gleichsetzen
- Standort und Zugänglichkeit bei nicht fahrbereiten Autos ergänzen
Vor Vertrag und Zahlung
Prüfen Sie, wer Käufer ist, worauf sich der Preis bezieht und welche Mängel, Zubehörteile und Nebenabreden festgehalten sind. Leere Felder, unklare Vollmachten oder nur mündliche Zusagen sollten vor der Unterschrift geklärt werden.
Klären Sie Zahlungsweg und tatsächlichen Zahlungseingang, bevor Sie Fahrzeug, Schlüssel und Originaldokumente übergeben. Eine weitergeleitete Bestätigung oder ein Screenshot ist kein sicherer Nachweis für einen Zahlungseingang.

Bei Übergabe und danach
Dokumentieren Sie Kilometerstand, sichtbaren Zustand, Schlüssel, Papiere und Zubehör. Entfernen Sie persönliche Gegenstände und löschen Sie gespeicherte Profile und Verbindungen aus dem Fahrzeug.
Nach einem abgeschlossenen Ankauf übernehmen wir die Abmeldung auf Wunsch kostenlos. Halten Sie diese Vereinbarung im Kaufvertrag fest und bewahren Sie Vertrag, Übergabeprotokoll und relevante Nachweise geordnet auf.
